Chronische Mittelohrentzündung. Abhängig vom konkreten Krankheitsstadium sind wir mit dem nötigen operativen Eingriff für Sie da.

Kinder leiden häufig an einer akuten Mittelohrentzündung, der sogenannten Otitis media acuta. Meist müssen solche schmerzhaften Ohrerkrankungen nicht operativ versorgt werden. Nimmt das Leiden aber eine chronische Verlaufsform an, haben wir es mit einer schwerwiegenden Mittelohrerkrankung zu tun, die unter Umständen auch das chirurgische Eingreifen bedingt

Die Otitis media chronica, also die Chronische Mittelohrentzündung, führt dazu, dass sich das Mittelohr immer wieder oder permanent entzündet. Im Zusammenhang mit der Chronischen Mittelohrentzündung sind wir in unserer Praxisgemeinschaft für Sie da, um das Leiden entsprechend seinem Stadium eingehend zu diagnostizieren und Ihnen die erforderliche Form der therapeutischen, möglicherweise auch chirurgischen Versorgung vorzuschlagen.

Als Ursachen der Chronischen Mittelohrentzündung können viele Auslöser in Frage kommen; zum Beispiel vergrößerte Rachenmandeln (adenoide Vegetationen), Allergien, eine Nasenscheidewandverkrümmung oder die immer wieder auftretende Entzündung von Nasenschleimhaut und Nasennebenhöhlen. Letztendlich führt die schlechte Belüftung des Mittelohres über die Nase zu den chronischen Mittelohrproblemen.

Dabei kann eine Chronische Mittelohrentzündung anfangs nur geringe Probleme bereiten. Oft ist sie nicht einmal mit Schmerzen verbunden und kann daher vom Patienten in ihrer Aggressivität und Gefährlichkeit unterschätzt werden. Wenn es dann zu Symptomen wie schlechtem Hören, Ohrensausen, Schwindel und Kopfschmerz kommt, ist diese Ohrerkrankung möglicherweise schon ziemlich weit fortgeschritten. Ein besonders alarmierendes Symptom ist eitriges, übelriechendes Sekret, das durch ein Loch im Trommelfell aus dem Ohr läuft.

Für den Fall, dass Sie eine Chronische Mittelohrentzündung haben, müssen wir zunächst diagnostisch abklären, in welchem Stadium sie sich befindet. Die zentrale Frage lautet, ob wir es mit einer chronischen Eiterung der Schleimhaut im Mittelohr zu tun haben oder ob die chronische Vereiterung bereits auf den Knochen übergegriffen hat. Grundlegend ist die diagnostische Frage, ob schon eine entzündliche Wucherung in Mittelohr und Felsenbein vorhanden ist, ein Leiden, das man im Volksmund als Knochenfraß bezeichnet. Das ärztliche Fachwort dafür lautet Cholesteatom. Dabei handelt es sich um eine sehr schwere Ohrerkrankung, über die wir Sie unter einem eigenen Punkt informieren.