Meningeom-OP. Ein gutartiger Tumor an der Hirnhaut kann andere anatomische Strukturen unter Druck geraten lassen.

Der medizinische Fachbegriff Meningeom umschreibt gutartige Tumoren, die sich im Bereich der Hirnhaut bilden. Eine solche Veränderung des Gewebes an der Hirnhaut kann an vielen unterschiedlichen Stellen entstehen. Problematisch ist, dass ein solcher Tumor praktisch immer aufgrund seiner Größe und seines Wachstumsverlaufs andere Strukturen komprimiert und unter Druck geraten lässt. Bei manchen Patienten wächst das Menigeom mit dem Größerwerden vom Hirnschädel aus in den Gesichtsschädel ein und kann dann zum Beispiel auf den Sehnerv drücken.

In einem solchen Fall geht es bei der Operation im Bereich der Schädelbasis nicht nur um die Tumorentfernung, sondern vor allem auch um die Entlastung, also die Dekompression des Sehnervs, um dem Patienten die Sehkraft und Sehschärfe zu erhalten oder durch die gezielte OP wieder zu verbessern.